Früherkennung /​ Gefäßanalyse

Schlag­an­fall /​ Herz­in­farkt

Die Arte­rien und Venen am Augen­hin­ter­grund sind ein Spie­gel des Zustands der Gefäße im gesam­ten Körper.

Daher las­sen sich Gefäß­ver­än­de­run­gen früh­zei­tig und nicht-​​invasiv erken­nen. Mit­tels einer spe­zi­el­len Fun­dus­ka­mera wer­den die Gefäß­durch­mes­ser an arte­ri­el­len und venö­sen Gefäß­ab­schnit­ten mit­tels Ein­zel­bil­dern oder Bild­se­quen­zen bestimmt. Das Ver­hält­nis zwi­schen Arterien-​​ und Venen­durch­mes­sern, die soge­nannte AV-​​Ratio ist eine Kennz­größe für diese Veränderung.

Bei der sta­ti­schen Gefäß­ana­lyse erfolgt die Bestim­mung die­ser Kenn­zahl com­pu­ter­ge­stützt durch die Ana­lyse von Netz­haut­bil­dern. Bei der dyna­mi­schen Gefäß­ana­lyse wer­den die Gefäße kon­ti­nu­ier­lich durch Bil­der­se­rien doku­men­tiert und durch Fli­cker­licht einem „Stress­test“ unter­zo­gen. Wesent­lich ist dabei das Erken­nen von dyna­mi­schen Ver­än­de­run­gen unter Belas­tung. Die Unter­su­chung gibt Auf­schluss über den Zustand der Gefäße am Augen­hin­ter­grund und man ver­sucht dar­aus Rück­schlüsse auch auf den Zustand in ande­ren Berei­chen des Kör­pers zu zie­hen. Es gibt Hin­weise, dass die Unter­su­chun­gen geeig­net sind, Gefäß­schä­den durch Alte­rungs­pro­zesse, Hyper­to­nie, Dia­be­tes oder andere Stoff­wech­sel­er­kran­kun­gen bereits im Früh­sta­dium zu erken­nen. Die posi­tive Wir­kung von ein­ge­lei­te­ten The­ra­pien oder Ver­hal­tens­än­de­run­gen (z.B. Nikotin­ver­zicht) kön­nen doku­men­tiert werden.

Die Gefäß­ana­ly­sen sind neue, nicht im Leis­tungs­ka­ta­log der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ent­hal­tene Leis­tun­gen und wer­den gemäß der Gebüh­ren­ord­nung für Ärzte (GOÄ) berechnet.

Wir emp­feh­len diese Unter­su­chung ab dem 40 LJ. zur Schlag­an­fall­vor­sorge /​ Herz­in­farkt­vor­sorge

  • bei Dia­be­tes mellitus
  • bei Hyper­to­nus (Hoher Blutdruck)
  • erhöh­ten Cholesterinwerten
  • wenn Sie Rauchen
  • bei Schlag­an­fäl­len in der Verwandtschaft
  • wenn Sie unter Schwin­del, Kopf­schmer­zen oder zeit­wei­li­gen Seh­stö­run­gen
    leiden

Sie ersetzt keine inter­nis­ti­sche oder all­ge­mein­ärzt­li­che Untersuchung !