Sehschule

Der Pra­xis ist seit ca. 30 Jah­ren eine Seh­schule unter Lei­tung von Frau Get­mann angeschlossen.

Auf­ga­ben­be­reich umfasst die Früh­er­ken­nung (Praeven­tion) von ange­bo­re­nen Seh­feh­lern wie hohe Fehl-​​ und Ungleich­sich­tig­keit, Bewe­gungs­stö­run­gen wie Schie­len, Augen­mus­kel­läh­mung und Augen­zit­ten im frü­hen Kin­des – und Säuglingsalter.

Unsere Phi­lo­so­phie: mög­lichst frühe Vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen ab dem 6. – 8. Lebens­mo­nat, da Kin­der in die­sem Alter Seh­stö­run­gen nicht selbst äußern kön­nen und eine erfolg­rei­che Behand­lung nach dem ers­ten Lebens­jahr nicht mehr mög­lich ist.

Aus für Augen­ärzte nicht nach­voll­zie­ba­ren Grün­den ist eine Vor­sor­ge­un­ter­su­chung in die­sem Alter im Rah­men der GKV nicht vor­ge­se­hen, und somit eine Igelleistung.

Eine Unter­su­chung durch eine Orth­op­tis­tin sollte bei fol­gen­den Anzei­chen immer durch­ge­führt werden:

  • Schie­len,
  • Augen­zit­tern,
  • Schief­hal­ten des Kopfes,
  • Vor­bei­grei­fen,
  • häu­fi­ges Blin­zeln und erhöh­ter Lichtempfindlichkeit.

Die Fol­gen einer nicht behan­del­ten Seh­stö­rung sind blei­bende Seh­schwä­che mit Beein­träch­ti­gung der phy­si­schen und psy­chi­schen Ent­wick­lung und der Berufs­wahl. Mit Zunahme der Bild­schirm­ar­beits­plätze gewinnt die Behand­lung von Augen­be­schwer­den im Erwach­se­nen­al­ter wie Bren­nen, KPS zuneh­mend an Bedeu­tung. Häu­figste Ursa­chen bei Erwach­se­nen sind Bewe­gungs­stö­run­gen (Stö­rung des bino­ku­la­ren Ein­fach­se­hens) und unzu­rei­chend kor­ri­gierte Fehl­sich­tig­keit die durch orth­op­ti­sche und oder ple­op­ti­sche Behand­lung Bril­len­glä­ser­kor­rek­tur beheb­bar sind.