Laserbehandlung

Seit mehr als 20 Jah­ren füh­ren wir in unse­rer Pra­xis ambu­lante Laser­chir­ur­gie durch.

Der Argon-​​Laser dient in ers­ter Linie zur Behand­lung der Netz­haut. Die Laser­ope­ra­tion dau­ert meist wenige Minu­ten und wird in der Regel als nicht schmerz­haft empfunden.

Bei der Dia­be­ti­sche Reti­no­pa­thie, Zentralarterien-​​ und Venen­ver­schluß wer­den auf der Netz­haut schmerz­arm und in ört­li­cher Betäu­bung kleine Nar­ben in erkrankte Berei­che gesetzt, um die Durch­blu­tung der intak­ten Netz­haut­ge­biete zu gewährleisten.

Netz­haut­lö­cher und begin­nende Netz­haut­ab­lö­sun­gen wer­den mit­tels Argon-​​Laser umstellt, um ein wei­te­res fort­schrei­ten in Rich­tung einer Netz­haut­ab­lö­sung zu ver­hin­dern. Die Argon-​​Laser Tra­be­ku­lo­plas­tik (ALT) wird zur Sen­kung des Augen­in­nen­drucks ein­ge­setzt. Dabei wer­den zarte Laser­herde auf das ablei­tende Gewebe gesetzt, das sich dar­auf­hin rege­ne­riert und ein bes­se­rer Abfluss resul­tiert. Auch die­ser Ein­griff wird vom Pati­ent als nicht schmerz­haft empfunden.

Mit dem Neo­dym YAG Laser kön­nen Mem­bra­nen und Stränge im Augen­in­ne­ren durch­trennt wer­den, ohne dabei das Auge zu eröffnen.

Er wird zur Behand­lung des Nach­stars ein­ge­setzt. Die Behand­lung ist dadurch völ­lig schmerz­frei und nach weni­gen Minu­ten ist die Seh­schärfe wie­der hergestellt.

Beim Eng­win­kel­glau­kom wird zur Vor­beu­gung eines aku­ten Glau­ko­man­falls ein von außen nicht sicht­ba­res, klei­nes Loch in die Regen­bo­gen­haut gelasert. Die­ses dient als Not­ab­lauf, wenn der regu­läre Weg ver­legt ist. Auch die­ser Ein­griff dau­ert nur einige Minu­ten und als Pati­ent ver­spürt man meist nur einen kur­zen Druck.