Bildschirmbrille

In der moder­nen Arbeits­welt ent­ste­hen immer mehr Bild­schirm­ar­beits­plätze. D.h. immer mehr Men­schen arbei­ten drei oder mehr Stun­den täg­lich an einem Bildschirmarbeitsplatz.

Auch in pri­va­ten Bereich nimmt die Beschäf­ti­gung mit Dis­plays, wie Smart­pho­nes. Kon­so­len Haus­halt­ge­räte etc. zu.

Arbei­ten an Bild­schirm­ar­beits­platz stellt hohe Anfor­de­run­gen an die Augen. Pro Tag wech­selt der Blick von Bild­schirm­benut­zern ca. 30.000 mal zwi­schen Moni­tor Tas­ta­tur und Manu­skript hin und her. Um Beschwer­den wie Kopf­schmer­zen, nach­las­sende Kon­zen­tra­ti­ons­fä­hig­keit oder Augen­be­schwer­den wie unschar­fes Sehen, Dop­pel­bil­der, Blen­dung, Juck­reiz, Trä­nen zu ver­mei­den wird das Tra­gen einer Bild­schirm­brille erfor­der­lich, selbst wenn im nor­ma­len Lebens­ab­lauf eine Seh­hilfe noch nicht nötig erscheint. Beson­ders mit zuneh­men­dem Alter, ins beson­dere bei fort­schrei­ten­der Alters­über­sich­tig­keit ist eine Bild­schirm­tä­tig­keit ohne geeig­nete Seh­hilfe prak­tisch unmöglich.

Beson­ders wich­tig ist daher die rich­tige Bril­len­aus­wahl für den Bildschirmarbeitsplatz.

Tipp: In vie­len Fäl­len betei­ligt sich der Arbeit­ge­ber an den Kos­ten einer arbeits­platz­be­zo­ge­nen Seh­hilfe, wenn eine ärzt­li­che Ver­ord­nung vorliegt.

Die Unter­su­chung und Ver­ord­nung einer Bild­schirm­brille ist, weil berufs­be­dingt, keine Leis­tung der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen, son­dern eine indi­vi­du­elle Gesund­heits­leis­tung. (s.d.)