Messung der Hornhautdicke (Pachymetrie)

Die Horn­haut­di­cke hat bei der Bestim­mung des Augen­in­nen­drucks einen wich­ti­gen Ein­fluss auf die Genau­ig­keit der Messung.

Bei einer Horn­haut, die dün­ner ist, wird ein zu nied­ri­ger, bei einer Horn­haut, die dicker als 0,55 mm ist, wird ein zu hoher Augen­in­nen­druck gemes­sen. Dies gibt uns wich­tige zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen bei der Dia­gnos­tik des Glau­koms. Dies kann in Ein­zel­fäl­len zu mehr als +/​-​​ 3 mm Hg Abwei­chung vom wah­ren Wert führen.

Im einen Fall wird ein Glau­kom ggf. nicht oder nicht recht­zei­tig erkannt, im ande­ren Fall eine nicht not­wen­dige The­ra­pie ein­ge­lei­tet oder ver­stärkt. Die Mes­sung der Horn­haut­di­cke erfolgt in unse­rer Pra­xis berüh­rungs­los und völ­lig schmerz­frei auf den 1000stel mm genau. Die Mes­sung hat keine Neben­wir­kun­gen oder gesund­heit­li­che Risi­ken. Seit 2005 hat die Euro­pean Glau­coma Society die Pachy­me­trie in die Behand­lungs­leit­li­nien für das Glau­kom auf­ge­nom­men und gilt daher als euro­päi­scher Stan­dard bei Vor­sorge und Behand­lung des grü­nen Stars.

Lei­der über­nimmt die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung diese moderne Dia­gnos­tik nicht. Sie steht jedoch auch gesetz­lich ver­si­cher­ten als indi­vi­du­elle Gesund­heits­leis­tung zur Ver­fü­gung, für die sie eine maß­volle Zuzah­lung leis­ten müssen.